talking to the crowd (via DesignNotes by Michael Surtees » Blog Archive » Talking to the Crowd
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Rebloggen

Die Reblogfunktion von tumblr habe ich bisher etwas vernachlässigt, vielleicht aus (falschem?) Respekt vor den anderen Autoren. Aber heute habe ich mal vom autopoiet zwei Beiträge “gerebloggt”, und einen eigenen Satz hinzugefügt, dies wird auch in den notes des Beitrages angezeigt.

Also doch eine interessante Funktion, werde ich in Zukunft öfter nutzen. Und auch für den urspünglichen Autoren interessant zu sehen was aus seinem Werk so wird.

Wie macht ihr Screenshots und bloggt sie?

Bei meinem letzten Beitrag ist mir aufgefallen, dass ich noch nicht das perfekte Zusammenspiel aus Tools habe um einen Screenshot zumachen, diesen Hochzuladen (z.B. Flickr), eine URL zurück zubekommen und diese dann an entsprechender Stelle im Blogbeitrag einzufügen.

Ich mache es derzeit mit dem Firefox-Addon Fireshot und lade die Screenshot von dort zu easycaptures.com hoch (das geht direkt aus Fireshot heraus). Man landet auf einer Seite auf der man dann die URL erhält. Diese binde ich dann in den Beitrag ein. Doch Fireshot funktioniert eben nur im Firefox und logischer Weise nicht in andern Programmen. Ja, ich weiß man kann immer und nahezu überall mit der Print/Druck-Taste einen Screenshot machen, Photoshop auf, bearbeiten, speichern, hochladen und so weiter. Aber das ist mir zu aufwendig, wenn es mal schnell gehen soll.

Aber was mich viel mehr interessiert, wie ist euer Workflow, wie macht ihr Screenshots und bloggt sie?

Kommentare zum sinnvollen Einsatz von Tumble Blogs?

beim pixelfreund habe ich einen interessanten Blogbeitrag gefunden: “Tumblr Fieber – Sinnvoller Einsatz von Tumble Blogs?“… Inzwischen haben 23 Tumblruser kommentiert und beschrieben wie sie Tumblr nutzen.

Ich habe mal einige Zitate herausgesucht, die meines Erachtens das Tumbln gut wiedergeben.

@dworni:

[…] Es entspricht der Art, wie ich mit meinem privaten Blog zur Zeit bloggen will: nicht 45min für ein Post aufwenden, der vielleicht 2 Menschen dann kommentieren. Ich schiebe einfach ein Video, Photo oder MP3 rein und schreibe 2 Sätze dazu. […]

Andreas Von Gunten:

Ich benutze meinen Tumblr vor allem als Archiv für Dinge, die mir im Web oder auch offline begegnen […] eine online Schnippselsammlung mehr nicht. […] Für mich als digitalen Messie ist die online Dreifaltigkeit Twitter, Tumbler, Blog daher perfekt. PS: das teuflische kommt zu Evernote :-)

Claudio:

[…] Tumblr ist der einzige Dienst, welchen ich über die Jahre immer gepflegt habe und nicht immer wieder neu installiert habe (aka mein Blog […]

puyol5:

Ich gehe nun noch einen Schritt weiter und verwende Tumblr als Evernote-Alternative, indem ich mit privaten Posts arbeite.

raumsinn:

Ich verwende Tumblr als mein persönliches Twitpic. Und Punkt.

Ich finde es besonders Interessant wie die diversen Web2.0-Tools sich gegenseitig ergänzen oder auch ablösen, so ist es auch bei mir. Angefangen habe ich mit Delicious. Doch die Zeichenbegrenzung im Beschreibungsfeld führte bei mir dazu, dass ich mich nach einer Alternative umgesehen habe. Die habe ich in Evernote auch gefunden. Evernote ist genial um fremde Inhalte in das eigene Informationssystem zu übernehmen. Doch beim Publizieren tut sich Evernote etwas schwer. So dient es mir zwar nicht wie bei Andreas Von Gunten als diabolische Lagerhalle, aber dort kommen bei mir sehr persönliche Webfundstücke rein, die ich noch nicht zum Teilen aufbereitet habe. Teilweise riesige (kopierte) Textabschnitte, die ich später in einem bestimmten Kontext noch lesen möchte, deren Autoren ich aber nicht, mit einer erneuten Publikation meinerseits, berauben möchte.

Doch jetzt habe ich lange genug gesammelt, jetzt wird gepostet und zwar bei tumblr!

tumblarity: Premiumcontent vs. Katzencontent

Schon seit der Einführung des Ranking/Bewertungssystem auf tumblr habe ich mich dafür interessiert, aber noch nicht die Zeit gefunden mich genauer damit zu beschäftigen.

Unter http://www.tumblr.com/activity erhält man eine kleine Statistik zu den Aktivitäten auf Tumblr. Im Zentrum steht ein dort nicht näher erläuterter Wert, die sogenannte “Tumblarity”. Ich habe dabei an eine ziemlich komplizierte Berechnung mit ziemlich vielen Variablen gedacht und wollte die dementsprechende Formel herausfinden. Nach kurzem googlen nach “how to calculate tumblarity” habe ich ziemlich viele negative Äußerungen über das System gefunden. z.B. bei “f***yeahtumbilarity

Dann habe ich aber ein Kommentar von Anne (vom 7. Juli 2009) entdeckt und hier geqoutet.

Neue Follower, neue Beiträge und Reblogs scheinen 3 Punkte innerhalb einer Woche zu geben. Likes bringen wohl einen Punkt. Danach geht es wieder von vorne los.

Fazit: Es zählt Masse statt Klasse, also Katzencontent gewinnt gegen Premiumcontent. Ja, mir ist schon klar, dass eine Inhalliche Bewertung sowieso durch keinen nochsotollen Algorythmus erfolgen kann, aber irgendwie ist mir die Berechnung trotzdem zu billig.

Wenn man also seine Feeds von Twitter und Delicious hier einbindet, ist man ziemlich schnell der große Zampano. Mal sehen ob das meine Entscheidung meinen Twitterstream hier NICHT einzubinden doch noch beeinflußt :-)

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Anne // 7. Juli 2009 um 20:09:

Ich habe sowenige Tumblarity-Punkte (Mitleid! :)), dass ich genau verfolgen konnte, was hilft und was weniger:
1. Du behältst alle punkte genau eine Woche lang. Dann verlierst du sie wieder. Je nach dem, an welchem Tag in der Woche zu sie erhalten hast, nach 7 Tagen sind sie wieder weg.
2. Du erhältst 3 Punkte bei jedem Post, den du rebloggst (eine Unverschämtheit, finde ich. Es geht doch um Originalität, oder nicht?).
3. Einen Post “liken” bringt nichts für deine Punkte.
4. Wenn jemand einen deiner Original-Posts “liked”, kriegst du einen Punkt. Wenn jemand einen Reblog von dir mag, gibts nichts. (Dann kriegt vielleicht der, von dem der Reblog kommt, einen, wer weiß)
5. Ein neuer Follower gibt auch 3 Punkte.
6. Wieviel es gibt, wenn jemand deinen Original-Post rebloggt, weiß ich leider nicht, ist mir noch nicht passiert. Hoffe, das hilft weiter.

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